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15.06.2018, 14:07 Uhr | Ingo Senftleben
Lausitzring-Ausstellung einrichten
Zwei Jahrzehnte Lausitzring – wechselvolle Geschichte vom Tagebau zum Motorsport- und Innovationszentrum
Vor genau 20 Jahren, am 17. Juni 1998, erfolgte der Spatenstich für den Lausitzring. Mit der Motorsportanlage sollte die Strukturentwicklung in der Lausitz vorangebracht werden und eine sinnvolle Nachnutzung ehemaliger Tagebauflächen erfolgen. Viele Menschen in der Region haben sich für die Anlage engagiert, aus Freude für den Motorsport aber auch aus Hoffnung auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung.
Fotoquelle: EuroSpeedway Verwaltungs GmbH
Die Idee zum Bau einer Rennstrecke in der Lausitz geht bis in die 80er Jahre zurück. Nach jahrelangen Planungen wurde im Mai 1998 die erste Baugenehmigung erteilt und am 17. Juni 1998 das Baustellenschild enthüllt. Dieses Datum gilt als offizieller Start der Bauarbeiten am Lausitzring. Aus der Vision wurde Wirklichkeit - am 20. August 2000 konnte die einzigartige Rennstrecke eröffnet werden. Nachdem im vergangenen Jahr die DEKRA die Rennstrecke übernommen hat, wird jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das Gelände vom Lausitzring wird zu einem Zentrum für automatisiertes und vernetztes Fahren.

„Der Lausitzring hat eine wechselvolle Geschichte. Die Rennstrecke hat unserer Heimat ein neues Gesicht gegeben und viele Menschen in und außerhalb der Lausitz begeistert. Neben faszinierenden Motorsport- und Musikveranstaltungen gab es leider aber auch oft Debatten um Finanzschwierigkeiten, Namensänderungen oder unerfüllte Arbeitsversprechen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit einer Dauerausstellung zum Lausitzring die Geschichte der letzten 20 Jahre erlebbar halten sollten. Gemeinsam mit vielen Zeitzeugen sowie den regionalen Partnern wäre das ein spannendes Projekt und würde unseren Stolz auf die Anlage verdeutlichen“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Ingo Senftleben.
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Kommentare
25.06.2018
Lausitzring
von Robert Trebus
Sehr geehrter Herr Senftleben, der Lausitzring hat über viele Jahre sehr intensiv begleitet. Ich kann bei einem solchen Projekt gern helfen. Viele Grüße Robert Trebus